Don’t worry, I’m fine.

Porto Alegre – schön, gefährlich

Niemand spricht Englisch, der nicht in der Touristenbranche tätig ist. Das musste ich lernen, als ich um 22 Uhr in Porto Alegre landete und versuchte den richtigen Bus zu meinem Hostel zu erwischen. Mit meiner besonders ausdrucksstarken Körpersprache gelang es mir aber dem Busfahrer und Kassierer, der in der Mitte des Busses trohnt, klar zu machen, dass ich ein verlorener Tourist bin. Glücklicherweise freuten diese sich mir zu helfen und diskutierten die ganze Fahrt über, wie und wo ich am besten aussteigen sollte. Einen letzten Rat erhielt ich vom lustigen Duo: Handy verstecken, schnurstracks zum Hostel. Später erfuhr ich von einem Brasilianer wieso: Wenn es dunkel wird, wird die Stadt gefährlich. Die immer eingezäunten und Passwort gesicherten Hauseingänge stützten das Bild.

Karim, ein tunesianischer Lehrer brachte mir ein bisschen Arabisch bei und ich ihm Deutsch. Streichholzschächtelchen. Er war begeistert und lernte schnell.

Die unspektakuläre aber wunderschön naturerschlossene Stadt Porto Alegre ließ ich schnell hinter mir und fand einen der wundervollsten Plätze, die ich je besuchte…

Eine Antwort auf „Don’t worry, I’m fine.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.