Buenos Aires – muy bueno!

Nach dem ersten Hostelfail war ich bereits ein bisschen gestresst aber trotzdem gewillt mein perfektes Zuhause für die nächsten 2 Wochen zu finden, um meinen Spanischkurs am Morgen voll ausschöpfen zu können. So blieb ich die ersten 4 Nächte jedes Mal an einem anderem Ort: Durch Zufall lud mich ein netter Russe ein mit ihm und 10 anderen Reisenden in einer spendenfinanzierten, privaten Unterkunft zu bleiben. Eine Wohnung mitten in BA, wo ich vergebens versuchte mit 8 anderen Leuten in einem Raum ruhigen Schlaf zu finden. Der Straßenlärm war zu laut.

Endlich kam ich im Rock and Brewery Hostel unter und verbrachte eine wunderbare Zeit mit den dort Arbeitenden, Lebenden und Reisenden – wir wurden zu einer kleinen Hostelfamilie. Ich lernte Spanisch, schländerte über den riesigen Sonntagsmarkt in San Telmo und über den beeindruckenden Friedhof Ricoletta, erlernte Tango-Grundschritte, tanzte zur wöchentlichen Trommelshow „La Bomba“ und erhielt am letzten Wochenende ein lang ersehntes Tattoo.

Buenos Aires ist eine riesige Stadt und man braucht ein zwei Tage, um sich dem Flow anzupassen. Wenn einem das gelingt, hat man eine tolle Zeit.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.